Crispin Gregoire

Seine Exzellenz Botschafter Crispin Gregoire, Ständiger Vertreter des Commonwealth von Dominica:

„Exzellenzen, sehr geehrte Damen und Herren, ich grü?e Sie. Es ist eine Ehre und ein Privileg, Teil dieser so verdienten Feier hier an der UNO für das Leben Sri Chinmoys zu sein, einem Botschafter des Friedens.

Ich kannte Sri Chinmoy erst seit kurzem, doch sein Name wurde mir schon in den 70er Jahren während meiner High School-Zeit vertraut. Der Grund dafür ist, dass ich ein Fan von John McLaughlin und dem Mahavishnu Orchestra war, mit dem er eine Verbindung hatte, wie auch mit der Musik von Carlos Santana, der ebenfalls von Guru beeinflusst war.

Seit ich 2002 an die Vereinten Nationen kam, hatte ich Gelegenheit, ihn bei verschiedenen Anlässen zu treffen, und das letzte Mal war, als er eine sehr bewegende Ausstellung seiner Vogelzeichnungen in der Lobby des UNO-Sekretariats hatte. Ich war einer der Glücklichen, die er mehr als einmal gehoben hatte. So hatte ich Gelegenheit, ihn zu berühren, und allein die Möglichkeit zu haben ihn zu berühren, gab mir das Gefühl, dass er ein gro?er Mensch sei, und in der Tat, er war ein gro?er Mensch.

Er wird in Erinnerung bleiben als ein Mensch, der sein Leben dem universellen Streben nach Frieden widmete. Er sah in den Vereinten Nationen – und es ist sehr passend, dass wir diese Feier hier halten, denn er verbrachte hier sehr viel Zeit – er sah in den Vereinten Nationen den zentralen Punkt auf der Welt für die Förderung des Friedens. Und ich bin überzeugt, das ist der Grund, warum er die Vereinten Nationen zum Ausgangspunkt seiner Friedensmeditationen machte.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich war immer beeindruckt von dem ungemeinen Einfallsreichtum und dem Talent, das er als Sportler, Autor, Musiker und Künstler besa?. Seine Kreativität kannte eindeutig keine Grenzen.

Seine Liebe zu marginalisierten Menschen auf der ganzen Welt wurde sehr gut durch seine Organisation „The Oneness-Heart-Tears and Smiles“ zum Ausdruck gebracht, welche nicht unwesentliche Arbeit für die Förderung des Friedens und als Hilfe für bedürftige Menschen auf der ganzen Welt geleistet hat.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass er die Welt verlassen hat, aber seine Philosophie zur Entwicklung einer Kultur des Friedens lebt weiter. Lang lebe sein Andenken und seine Lehren der Liebe, der Hingabe und der Selbstüberantwortung - „Love, Devotion, Surrender“.


Zurück