Gary Ackerman
Am 13. Oktober 2007 hielt Gary Ackerman bei den Trauerfeierlichkeiten in Queens die folgende Ansprache als Würdigung für seinen geliebten Freund Sri Chinmoy. Hier seine Rede im Wortlaut:
Seine Worte waren Worte des Friedens, Worte der Harmonie, sie waren die Botschaft, die der gute, innere Teil jedes einzelnen Menschen in sich trug. Denn das ist die wahre Stärke der Menschen, das ist die wahre Stärke der Schwachen und die Schwäche der Machtvollen. Er war in der Tat, wie ich schon sagte, „gegen-kulturell". Während so viele in den Krieg marschierten, lief er dem Frieden entgegen. Er gab uns diese Botschaft. Und zu einer Zeit, wo wir uns in der Welt umblicken und sagen: „Diese Welt geht in die falsche Richtung. Es gibt mehr Konflikte, mehr Probleme, mehr unüberwindbare Dinge als wir jemals zuvor sahen," wieso verlässt er uns zu einem solchen Zeitpunkt? Ja, das ist gerade die Botschaft. Die Botschaft heißt, wenn es aussieht als sei etwas zunehmend unmöglicher, dann beginnt man, etwas zu tun. Wenn es so aussieht, als habe der Körper nicht die Fähigkeit bestimmte Dinge zu tun, dann zeigte dieser Mann von kleiner Größe doch von großem Format, dass der Geist und die Seele fähig sind, diese Dinge zu bewältigen, die man nicht für möglich halten würde, dass ein einzelner Mensch diesen Unterschied machen kann; dass man das Unmögliche überwinden kann, die Dinge, die man für unzulänglich an sich selbst empfindet. Und wenn wir uns in der Welt umblicken und unser inneres Selbst mit 6 Milliarden anderer Menschen multiplizieren, wenn wir diese Kraft multiplizieren, die wir in uns tragen, das Gute zu tun, das er uns gelehrt hat: die Gedanken zu denken, der Chemie unseres Gehirns und unseres Körpers zu erlauben etwas zu überwinden, auch wenn es die Wissenschaftler noch nicht verstehen - dann wird es sein, nur dann, dass die Welt Frieden erlangen wird; dass jeder einzelne von uns, den er inspiriert hat, dessen Herz er noch immer berührt, dessen Seele er noch immer ergreift, wie die Nachkommen des Lachses, die flussaufwärts schwimmen, diese Botschaft verbreiten und in anderen das inspirieren, das er in uns inspiriert hat. Der Lehrer ist nicht fort gegangen, solange das, was er uns gelehrt hat, auch aufgenommen wurde. Und wir - jeder einzelne von uns, so unbedeutend wir auf der großen Bühne auch erscheinen mögen - wir sind es, die diese Lehren empfangen haben: über uns hinauszureichen, um etwas Bedeutungsvolles im anderen zu finden und zu helfen, dies zum Vorschein zu bringen, damit die Welt wahrhaft verstehen kann, was für ein wunderbarer Ort sie ist. Jeder einzelne von uns war privilegiert, weil wir von einem großen Meister-Lehrer, einem Menschen mit großer Inspirationskraft berührt wurden, der uns eine Botschaft gab - eine Botschaft, nach der wir leben können. Und wenn wir diese Botschaft leben, werden wir der Lehrer sein. Glaubt nicht, dass ihr nicht etwas Großes sein könnt, denn ihr seid es. Glaubt nicht, dass ihr nicht einen Unterschied machen könnt, denn ihr werdet einen Unterschied machen. Denkt jeden Tag, egal wo ihr seid, an diesen Augenblick und diesen Ort. Denkt an den Menschen, der uns inspirierte, der ein Leben ruhiger, friedvoller, heiterer Leidenschaft lebte, ein Leben tiefer Gefühle für seine Mit-Lebewesen - die zweibeinigen wie die vierbeinigen -, der die große Liebe inspirierte, die wir zueinander fühlen. Die Schwachen sterben und die Mächtigen sterben; die Armen sterben und die Wohlhabenden sterben. Doch der wahre Reichtum und die wahre Macht, welche die Herrlichkeit in jedem einzelnen von uns ist, lebt weiter. Der Botschafter mag von uns gegangen sein, doch was macht den Botschafter aus, wenn nicht seine Botschaft? Die Botschaft lebt, der Geist lebt. Widmen wir uns den Grundsätzen, die wir von ihm gelernt haben, und vollbringen wir das Unmögliche. Lasst uns so viele Leben, so viele Seelen und so viele Herzen berühren, wie Guru berührt hat. Ich danke euch, dass ich diesen Moment mit euch teilen durfte.
Seine Worte waren Worte des Friedens, Worte der Harmonie, sie waren die Botschaft, die der gute, innere Teil jedes einzelnen Menschen in sich trug. Denn das ist die wahre Stärke der Menschen, das ist die wahre Stärke der Schwachen und die Schwäche der Machtvollen. Er war in der Tat, wie ich schon sagte, „gegen-kulturell". Während so viele in den Krieg marschierten, lief er dem Frieden entgegen. Er gab uns diese Botschaft. Und zu einer Zeit, wo wir uns in der Welt umblicken und sagen: „Diese Welt geht in die falsche Richtung. Es gibt mehr Konflikte, mehr Probleme, mehr unüberwindbare Dinge als wir jemals zuvor sahen," wieso verlässt er uns zu einem solchen Zeitpunkt? Ja, das ist gerade die Botschaft. Die Botschaft heißt, wenn es aussieht als sei etwas zunehmend unmöglicher, dann beginnt man, etwas zu tun. Wenn es so aussieht, als habe der Körper nicht die Fähigkeit bestimmte Dinge zu tun, dann zeigte dieser Mann von kleiner Größe doch von großem Format, dass der Geist und die Seele fähig sind, diese Dinge zu bewältigen, die man nicht für möglich halten würde, dass ein einzelner Mensch diesen Unterschied machen kann; dass man das Unmögliche überwinden kann, die Dinge, die man für unzulänglich an sich selbst empfindet. Und wenn wir uns in der Welt umblicken und unser inneres Selbst mit 6 Milliarden anderer Menschen multiplizieren, wenn wir diese Kraft multiplizieren, die wir in uns tragen, das Gute zu tun, das er uns gelehrt hat: die Gedanken zu denken, der Chemie unseres Gehirns und unseres Körpers zu erlauben etwas zu überwinden, auch wenn es die Wissenschaftler noch nicht verstehen - dann wird es sein, nur dann, dass die Welt Frieden erlangen wird; dass jeder einzelne von uns, den er inspiriert hat, dessen Herz er noch immer berührt, dessen Seele er noch immer ergreift, wie die Nachkommen des Lachses, die flussaufwärts schwimmen, diese Botschaft verbreiten und in anderen das inspirieren, das er in uns inspiriert hat. Der Lehrer ist nicht fort gegangen, solange das, was er uns gelehrt hat, auch aufgenommen wurde. Und wir - jeder einzelne von uns, so unbedeutend wir auf der großen Bühne auch erscheinen mögen - wir sind es, die diese Lehren empfangen haben: über uns hinauszureichen, um etwas Bedeutungsvolles im anderen zu finden und zu helfen, dies zum Vorschein zu bringen, damit die Welt wahrhaft verstehen kann, was für ein wunderbarer Ort sie ist. Jeder einzelne von uns war privilegiert, weil wir von einem großen Meister-Lehrer, einem Menschen mit großer Inspirationskraft berührt wurden, der uns eine Botschaft gab - eine Botschaft, nach der wir leben können. Und wenn wir diese Botschaft leben, werden wir der Lehrer sein. Glaubt nicht, dass ihr nicht etwas Großes sein könnt, denn ihr seid es. Glaubt nicht, dass ihr nicht einen Unterschied machen könnt, denn ihr werdet einen Unterschied machen. Denkt jeden Tag, egal wo ihr seid, an diesen Augenblick und diesen Ort. Denkt an den Menschen, der uns inspirierte, der ein Leben ruhiger, friedvoller, heiterer Leidenschaft lebte, ein Leben tiefer Gefühle für seine Mit-Lebewesen - die zweibeinigen wie die vierbeinigen -, der die große Liebe inspirierte, die wir zueinander fühlen. Die Schwachen sterben und die Mächtigen sterben; die Armen sterben und die Wohlhabenden sterben. Doch der wahre Reichtum und die wahre Macht, welche die Herrlichkeit in jedem einzelnen von uns ist, lebt weiter. Der Botschafter mag von uns gegangen sein, doch was macht den Botschafter aus, wenn nicht seine Botschaft? Die Botschaft lebt, der Geist lebt. Widmen wir uns den Grundsätzen, die wir von ihm gelernt haben, und vollbringen wir das Unmögliche. Lasst uns so viele Leben, so viele Seelen und so viele Herzen berühren, wie Guru berührt hat. Ich danke euch, dass ich diesen Moment mit euch teilen durfte.